Ausbildung Masseur und medizinischer Bademeister

AusbildungMasseur und medizinischer Bademeister

Der Beruf

Masseure und medizinische Bademeister bzw. Masseurinnen und medizinische Bademeisterinnen wenden bei ihren Patienten bzw. Kunden verschiedene Verfahren der physikalischen Therapie an.

Hauptsächlich arbeiten Masseure und medizinische Bademeister bzw. Masseurinnen und medizinische Bademeisterinnen in Krankenhäusern, Massagepraxen, Gesundheitszentren oder Rehabilitationskliniken. Auch in Altenheimen, bei Pflegediensten sowie in Bädern und Saunas sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem in Wellnesshotels tätig sein oder für Unternehmen, die Privatkunden und Firmen Massagebehandlungen zu Hause oder am Arbeitsplatz anbieten.

Berufsaussichten

Die Anwendung verschiedener Verfahren der physikalischen Therapie steht im Vordergrund der beruflichen Tätigkeit der Masseure und medizinischen Bademeister. Die Durchführung geschieht auf ärztliche Verordnung bei Patienten oder nach eigenem Behandlungsplan, einem auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden abgestimmten Therapieprogramm. Organisatorisch fällt ggf. das Führen einer eigenen Patienten- oder/und Kundenkartei sowie die Abrechnung mit den Krankenkassen an.

Weitere Details:

Zugangsvoraussetzungen
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder
  • der Abschluss einer Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer
Ausbildungsaufbau

 Der theoretische und praktische Unterricht findet im Klassenverband statt, entweder parallel zur praktischen Ausbildung ein- bis fünfmal wöchentlich oder zusammengefasst zu ein- oder mehrwöchigen Unterrichtsblöcken. Diese wechseln sich ggf. mit der praktischen Ausbildung ab, die wie das abschließende sechsmonatige Anerkennungspraktikum in den fachmedizinischen Abteilungen von Krankenhäusern oder in anderen medizinischen Einrichtungen wie Massagepraxen, Kurbädern oder Reha-Zentren absolviert werden.Neben den Fächern Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde sowie Sprache und Schrifttum beinhaltet der theoretische und praktische Unterrichtsteil folgende Fächer:

  • Anatomie
  • Allgemeine Krankheitslehre
  • Spezielle Krankheitslehre
    Physiologie
  • Erste Hilfe und Verbandtechnik
  • Angewandte Physik und Biomechanik
  • Psychologie / Pädagogik / Soziologie
  • Prävention und Rehabilitation
  • Bewegungserziehung
  • Hygiene
  • Physikalisch-therapeutische Befundtechniken
  • Klassische Massagetherapie
  • Reflexzonentherapie
  • Sonderformen der Massagetherapie
  • Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren
  • Eletro-, Licht- und Strahlentherapie
  • Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie               

Der praktische Teil der Ausbildung beinhaltet:

  • Klassische Massagetherapie
  • Reflexzonentherapie
  • Sonderformen der Massagetherapie
  • Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren
  • Elektro-, Licht- und Strahlentherapie
  • Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie
Bewerbung

Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Bewerbungsunterlagen:

  • Anschreiben
  • lückenloser, tabellarischer Lebenslauf (persönlich unterschrieben)
  • einem beglaubigten Zeugnis
  • 1 Passbild + ein digitales Passbild wird per E-Mail abgefordert
  • frankierter und adressierter Rückumschlag (A4)
Abschluss

Nach zweijährigem theoretischen und praktischen Unterricht erfolgt die Prüfung. Daran schließt sich ein fachpraktischer Abschnitt von sechs Monaten an. Dieses Praktikum wird ohne abschließende Prüfung in den fachmedizinischen Abteilungen von Krankenhäusern oder in anderen medizinischen Einrichtungen wie Massagepraxen, Kurbädern oder Reha-Zentren absolviert. Nach insgesamt 2,5 Jahren Ausbildung, bestandener Prüfung und Absolvierung des Praktikums erhalten die Auszubildenden die Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung

"Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in".

(es handelt sich dabei um einen staatlich anerkannten Berufsabschluss)

Ausbildungskosten
    Sachsen
    Schulgeldfrei - zzgl. € 100,00 Aufnahmegebühr und € 250,00 Prüfungsgebühr (gilt ab September 2015 für alle neu beginnenden Ausbildungen).
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